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To the Limit

To the Limit

Richtig Gas geben beim „To the Limit“-Training

Mit Spaß durch die Wasserwand

„Und jetzt aufs Gas treten! Ja, und noch mehr“, knarrt es durch das Funkgerät. Der hat leicht
reden, denkt man sich da. Schließlich sitzt der ADAC-Trainer nicht hier im Auto, das sich auf
der nassen Fahrbahn immer selbständiger macht. Aber ein bisschen Nervenkitzel erwartet man
ja von einem „abgefahrenen“ Sicherheitstraining. „To-the-Limit“ stand auf der Einladung.
Und genau dahin wurden die Fahranfänger der ACADEMY Fahrschulen auch geführt.

Grenzen austesten – das wollten alle Teilnehmer. Auf die Frage nach den Erwartungen an das
Training nannten einige auch „nichtalltägliche Situationen erfahren“ und „das Zusammenspiel
von Mensch und Maschine erleben“. Doch bevor Mensch und Maschine zusammenfanden, stand
eine Führung über das Trainingsgelände auf dem Programm. Und da konnten sich alle schon mal
akustisch auf den Tag einstellen. Die Rennwagen donnerten mit Highspeed über den Asphalt – nur
wenige Meter von der Boxengasse entfernt. Dort standen die Teilnehmer gemeinsam mit dem
Streckenleiter. Dieser kämpfte hartnäckig gegen den Motorensound an und gab Interessantes aus
dem Racing-Alltag zum Besten. So erfuhr man, dass einige Teams ihre Boxen mit Laminat oder
rotem Teppich auslegen. – Hauptsache schön. Und kostspielig. Genau wie die Lounge direkt über
den Boxen. Um es sich hier während des Rennens gemütlich zu machen, muss der Gast erst
einmal 1.000 Euro berappen. Und: Er sieht noch nicht einmal etwas vom Rennen!

Unvorstellbar für eine Truppe junger Menschen, denen selbst Zugucken zu wenig ist. Hier will
jeder selbst ans Steuer. Am liebsten sofort. Doch erst muss die Theorie abgehakt werden.
Der ADAC-Trainer erklärt, worauf es ankommt: Gefahren vermeiden. Denn dann müssen sie gar
nicht erst bewältigt werden. Nichtsdestotrotz erwartete die Teilnehmer dann doch eine ganze
Reihe von Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Kurven fahren war noch die leichteste
Übung. Die Geheimformel: „Viertel vor drei“. In dieser Haltung sollten die Hände das Lenkrad
umfassen. Dann klappt es auch mit den Kurven.

Waren die gemeistert, ging es weiter zur Gefahrenbremsung – erst auf trockener, dann auf
nasser Fahrbahn. Die Anforderungen wurden immer höher. Als es dann auch noch galt, eine
Wasserwand zu umfahren, kamen einige Autos ganz schön ins Driften. – Ein Wahnsinns-Gefühl!
„Lenken, lenken ,lenken“, half der Trainer durch das Funkgerät. Keine leichte Aufgabe. Aber
schon nach wenigen Durchgängen hatten alle Teilnehmer ihr Auto im Griff. Übung macht eben
den Meister. Und bei To the Limit macht Übung auch noch Spaß. Wer nach diesem ganzen
Nervenkitzel noch eine Portion Action vertragen konnte, durfte sich im Offroad-Gelände noch
einmal richtig durchrütteln lassen. – Der perfekte Abschluss für einen unvergesslichen Tag.

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